Benötigte Dokumente

Ihren Anträgen auf Förderung im Rahmen des Programms HeiztauschPLUS müssen je Fördermodul verschiedene Dokumente beigelegt werden. Auf dieser Seite haben wir Ihnen eine Übersicht der beizubringenden Unterlagen, Erklärungen, Nachweise und Belege zusammengestellt, die Sie bitte zusammen mit dem Förderantrag im elektronischen System einreichen!

Unabhängig vom Fördermodul sind dem Förderantrag folgende Dokumente beizulegen:

  • aktueller Grundbuchauszug (nicht älter als 3 Jahre)
  • Personalausweis und ggf. Aufenthaltstitel
  • bei Kapitalgesellschaften: Handelsregisterauszug (nicht älter als 1 Jahr)
  • Nachweise der Vertretungsregelungen
  • Erklärung über bereits erhaltene/beantragte De-minimis-Beihilfen und anderweitige Beihilfen
  • Für Kapitalgesellschaften (z. B. GmbH, UG, AG) ist die Erfassung Ihrer Unternehmensdaten in der Transparenzdatenbank der Berliner Senatsverwaltung zwingend vorgeschrieben. Die Registrierung nehmen Sie bitte unter nachfolgendem Link vor. Mit den Zugangsdaten, welche Sie durch die Senatsverwaltung für Finanzen erhalten, können Sie die Registrierung in der Transparenzdatenbank vervollständigen. Wir bitten Sie, darauf zu achten, dass die für das Unternehmen erforderlichen Pflichteingaben (Anschrift, Sitz, Rechtsform und Entscheidungsträger) in der Transparenzdatenbank hinterlegt sind.

⇒ Hier geht es zur Transparenzdatenbank.


Benötigte Dokumente des Fördermoduls Gebäudeindividueller Sanierungsfahrplan

Wichtigstes Dokument ist ein von der Energieberaterin/dem Energieberater angefertigtes und von dieser/diesem unterschriebenes Angebot über die zu erbringende Beratungsleistung und das Anfertigen eines Sanierungsfahrplans.

Das vorgelegte Angebot darf jedoch von der antragstellenden Person noch nicht unterzeichnet sein und muss die folgenden Leistungen beinhalten bzw. genannte Themen hinreichend behandeln:

  • Angabe zum voraussichtlichen Durchführungszeitraum (Durchführung muss bis spätestens ein Jahr nach Antragstellung erfolgt sein)
  • Datenaufnahme vor Ort
  • Anfertigung eines Energieberatungsberichts in Form eines gebäudeindividuellen Sanierungsfahrplans
  • Beleg über die Aushändigung des Sanierungsfahrplans inkl. der erbrachten Erläuterung gegenüber dem Antragsteller
  • Eigenerklärung über eine hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutrale Beratung
  • Nachweis der Beraterin/des Beraters über die Registrierung beim BAFA als Beraterin/Berater

Zusätzlich muss die Antragstellerin/der Antragsteller eine Eigenerklärung darüber abgeben, dass kein weiteres öffentliches Förderprogramm in Anspruch genommen wird, welches nicht mit der Förderrichtlinie des Programms HeiztauschPLUS vereinbar ist. So ist bspw. eine kombinierte Bezuschussung im Zusammenspiel mit dem IBB Förderprojekt „ENEO – Energieberatung für Effizienz und Optimierung“ ausgeschlossen.

Die kumulierte Förderung ist ansonsten grundsätzlich möglich, wobei die Bestimmungen aus den anderen Fördermaßnahmen nicht verletzt werden dürfen und solang sich die Gesamtfördersumme nicht auf mehr als 90 % der Gesamtkosten beläuft.


Benötigte Dokumente des Fördermoduls Heizungsaustausch

Dem Förderantrag ist ein von einem Fachbetrieb angefertigtes und von diesem unterschriebenes Angebot über die zu erbringende Leistung unter Angabe des voraussichtlichen Durchführungszeitraumes beizulegen. Dieser Durchführungszeitraum darf spätestens ein Jahr nach Antragstellung enden.

Das vorgelegte Angebot darf jedoch von der antragstellenden Person noch nicht unterzeichnet sein und muss über nachfolgende Leistungen hinlänglich informieren bzw. genannte Themen ausreichend und schlüssig behandeln:

  • Feststellung, dass das Altgerät nicht der gesetzlichen Austauschpflicht unterliegt
  • Feststellung, dass das Altgerät noch funktionsfähig ist
  • Darstellung der fachgerechten Planung, des Einbaus und Inbetriebnahme des neuen Heizsystems
  • Durchführung eines hydraulischen Abgleichs nach Einbau des neuen Heizsystems

Darüber hinaus muss die Antragstellerin/der Antragssteller folgende Dokumente einreichen:

  • Ein Angebot über die fachgerechte Entsorgung des Altgeräts durch einen zugelassenen Fachbetrieb. Im Falle des Austauschs von Ölheizungen muss dieses Angebot sowohl die fachgerechte Entsorgung des Kessels als auch des Öltanks durch einen Fachbetrieb behandeln.
  • Eigenerklärung darüber, dass keine ergänzende Bezuschussung durch andere öffentliche Förderprogramme erfolgt, in deren Folge die Anschaffungskosten der neu zu installierenden Heizungsanlage überschritten werden.

⇒ Jetzt den elektronischen Antrag stellen