Wer ist im Förderprogramm HeiztauschPLUS antragsberechtigt?

Antragsberechtigte des Berliner Förderprogramms HeiztauschPLUS sind:

  • Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern (Wohngebäude),
  • Einzeleigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden mit mehrheitlicher Wohnnutzung und mit einer Maximalanzahl von 20 Wohneinheiten,
  • Wohnungseigentümergemeinschaften von Gebäuden mit mehrheitlicher Wohnnutzung und mit einer Maximalanzahl von 20 Wohneinheiten.

Sowohl natürliche Personen als auch Personengesellschaften und juristische Personen sind förderfähig

Ebenfalls antragsberechtigt sind Eigentümerinnen und Eigentümer, insofern sie Contractingmodelle für ihre Wärmeversorgung nutzen möchten.

⇒ Weitere Informationen zu den Förderhöhen im Programm HeiztauschPLUS

Contractingmodelle

Ein Contractingmodell beinhaltet einen Vertrag zwischen dem Kunden (Contractingnehmer) und einem Energielieferanten (Contractor), der die Energiezufuhr bei einer vom Kunden geleasten Anlage über einen bestimmten Zeitraum übernimmt. Die Anlage selbst wird vom Energielieferanten installiert und verbleibt während der Vertragslaufzeit in der Immobilie des Kunden.

Die zu sanierenden Gebäude müssen sich im Berliner Stadtgebiet befinden. Bei Wohnungseigentümergemeinschaften ist nur die Eigentümergemeinschaft selbst antragsberechtigt.

Nicht antragsberechtigt sind hingegen die Inhaber einzelner Wohnungen innerhalb einer Eigentümergemeinschaft.

⇒ Weitere Informationen zu den allgemeinen Förderkriterien


Förderung bei Gebäuden mit mehr als 20 Wohneinheiten

Die Förderung im Rahmen des Programms HeiztauschPLUS erstreckt sich grundsätzlich nur auf Gebäude mit einer Maximalanzahl von 20 Wohneinheiten.

Bei Gebäuden mit mehr als 20 Einheiten kann ein Zuschuss im Rahmen des Förderprojektes „ENEO“ beantragt werden. Im Rahmen des Programms können die Kosten der Erstellung eines Energiegutachtens anteilig gefördert werden. Das Gutachten zeigt technisch sinnvolle Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung auf, informiert über die entsprechenden Kosten je Objekt, gibt Infos zu Finanzierungsmodellen und zu Förderungsmöglichkeiten. 

⇒ Weitere Informationen zu Förderprojekt "ENEO"